Was bedeutet Zukunftsstadt?

Ein Roboter als Nachtwächter, Lastenräder mit Elektro-Antrieb in der ganzen Stadt und in allen Schulen wird zweisprachig unterrichtet. So könnte Bocholt im Jahr 2030 aussehen – oder ganz anders!

Für Bocholt gibt es viele Ideen, die das Leben in der Stadt verbessern. Diese  mit den Bürgerinnen und Bürgern zu diskutieren, gemeinsame Visionen für die Zukunft zu entwickeln und zu erproben – darum geht es im Wettbewerb „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die erste Phase, an der rund 50 Städte bundesweit teilnahmen, hat Bocholt erfolgreich abgeschlossen. Bocholt ist jetzt als eine von 20 Städten in der zweiten Runde!

In Bocholt steht die Zukunftsvision unter dem Titel „Atmendes Bocholt 2030+“. Während der zweiten Phase werden Workshops und sogenannte Planungszellen mit Bürgerinnen und Bürger durchgeführt. So soll ein Konzept mit verschiedenen Maßnahmen für ein „Atmendes Bocholt 2030+“ entstehen.

Wie wichtig ist dieses Projekt?

Mit diesem Projekt bestimmen die Bürgerinnen und Bürger die Zukunft ihrer Stadt mit. Mit ihren Ideen soll das Bocholt der Zukunft gestaltet werden.

Der Wettbewerb ist in drei Phasen unterteilt:

In der ersten Phase wurden gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, der lokalen Politik, der Wissenschaft und lokalen Unternehmen Ideen gesammelt, die in die Entwicklung der Zukunftsvision einfließen. Diese Phase hat Bocholt erfolgreich abgeschlossen.

In der zweiten Phase wird aus diesen Ideen ein Konzept entwickelt.

In der dritten Phase werden erste Teile des Konzeptes umgesetzt. In die dritte Phase schaffen es nur 8 der ursprünglich 52 Kommunen – und Bocholt will dabei sein!

Darum: Mach´ mit, bringe dich ein  – damit wir auch in Zukunft sagen können „Nörgens bäter as in Bokelt“!

Was kann ich dafür tun?

Du lebst Bocholt und weißt, was deine Stadt ausmacht. Gemeinsam mit dir wollen wir die Zukunft von Bocholt gestalten. Darum brauchen wir dich!

Du kannst dich auf verschiedene Weise in das Projekt einbringen:

  • Kommentiere die Artikel und teile uns deine Meinung zum Thema mit!
  • Mache bei den Workshops mit!

 

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Videos

Bürgerbeteiligung am Beispiel einer Planungszelle zum Thema “Unser Wasser im Bergischen” aus dem Jahr 2015: Dieses Verfahren soll auch in Bocholt im Rahmen der “Zukunftsstadt 2030+” erprobt werden. (Video mit freundlicher Genehmigung der Uni Wuppertal)

Auf dem ´Marktplatz für Gute Geschäfte´ treffen Ehrenamt und Unternehmen aufeinander. Das Besondere: Geld ist tabu.

Partner:

Wettbewerb “Zukunftsstadt” im Wissensjahr 2015

Leise Autos, die keine Abgase mehr ausstoßen. Gesundes Gemüse, das auf Hausdächern gedeiht. Neue Gebäudekonzepte, die aus Abwasser klimafreundliche Energie gewinnen. Für die Stadt der Zukunft gibt es viele Ideen, die das Leben in der Stadt verbessern. Diese mit den Bürgern zu diskutieren, gemeinsame Visionen für die Zukunft zu entwickeln und in ersten Städten zu erproben – darum geht es im Wettbewerb „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. 51 ausgewählte Städte, Gemeinden und Landkreise entwickeln dafür gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung eine ganzheitliche und nachhaltige Vision 2030+ für ihre Kommune. Über drei Phasen hinweg sollen die Visionen am Ende, ab dem Jahr 2018, in Reallaboren umgesetzt und dem Praxistext unterzogen werden.

gefördert von:



Gemeinsam für das Bocholt von Morgen!

Für mehr Lebensqualität: Zukunftsvision einer Stadt und ihrer Bürgerschaft